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Terminologische Abgrenzung

Das Wort Hospiz bezeichnete ursprünglich ein Haus, das Erfrischung und Erholung Pilgern auf dem Weg in das Heilige Land bot. In der heutigen Zeit wird es in metaphorischer Bedeutung für ein Haus für Patienten genutzt, die sich am Ende ihrer Lebensbahn befinden.

Ein Kinderhospiz unterscheidet sich jedoch von einem Hospiz für Erwachsene in mehreren bedeutsamen Zügen.

Es dient Kindern, bei denen eine lebensbedrohende Krankheit diagnostiziert wurde und ihren Eltern - Schwerpunkt seiner Arbeit ist jedoch nicht terminale, sondern Erleichterungsfürsorge. Die Zeit zwischen der Diagnostik und dem eventuellen Tod des Kindes, ist unterschiedlich lang und bei einigen Erkrankungen (beispielsw. zystischer Fibrosis) kann es sich um mehrere Jahre, ja sogar Jahrzehnte handeln - und die Kinder und ihre Angehörigen kommen eher zu einem Erholungsaufenthalt; das Hospiz ist bemüht, ihnen praktische Hilfe anzubieten sowie ein sicheres und anregendes Hinterland.

Das Hospiz ist selbstverständlich fähig und vorbereitet sich auch um kranke Kinder im Terminalstadium zu kümmern, aber die terminale Fürsorge ist im Vergleich mit dem Volumen der gewährten Erleichterungsfürsorge nicht dominant. Aufgabe des Kinderhospizes - und darin unterscheidet es sich nicht von Hospizen für Erwachsene - ist eine Gesamtverbesserung der Lebensqualität, einschließlich der Fürsorge für die Seele und den Geist.

Kinderhospize (und man kann sagen, Hospize überhaupt) sind ein kulturell bedingtes Phänomen - sie haben ihren Platz in der Zivilisation westlichen Typs, wo es im Verlauf der letzten zweihundert Jahre zu einem dramatischer Zerfall der Breite der Familien als unterstützender Sozial Struktur gekommen ist. Gerade diese Struktur ergänzen sie in bestimmtem Maß.

 



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